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Das zweite Quartal 2020 ist für die kanadische Münzprägestätte äußerst erfreulich verlaufen. Die „Royal Canadian Mint“ hat zwischen April und Juni, also in der heißen Phase der Corona-Pandemie, über 196.000 oz. Gold und rund 7.200.000 oz. Silber verkauft. Dies entspricht umgerechnet etwa 6,11 t Gold. Der Goldabsatz wurde im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Auch bei Silber ist eine Explosion des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahresquartal zu beobachten gewesen.

Die sensationellen Zahlen haben allerdings beim genauen Hinsehen für die „Royal Canadian Mint“ nicht nur Grund zum Feiern: denn während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, ist der Gewinn gesunken. Vor Steuern hat die kanadische Münz Prägestätte nur noch rund 1,7 Millionen US-Dollar als Erlös erzielt, im Vorjahreszeitraum waren es noch 8 Millionen US-Dollar. Die Prägestätte teilt mit, dass vor allem negative Einflüsse durch die Corona-Pandemie zu dem gesunkenen Umsatz beigetragen haben.

Die „Royal Canadian Mint“ zählt mit dem Maple Leaf zu den wichtigsten Produzenten von modernen Edelmetall-Anlagemünzen. Sowohl in Silber als in Gold zählt das Ahornblatt zu den meist geprägten Motiven im Bereich der Bullion-Münzen. Der Maple Leaf wird auch in Deutschland stark nachgefragt, nicht zuletzt wegen der hohen Fälschungssicherheit durch zahlreiche Sicherheitsmerkmale wie beispielsweise ein Miniatur-Ahornblatt, welches als Lasergravur eingefügt wurde.

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