Inflation 6

Nachdem der Goldpreis in den vergangenen Wochen eine exzellente Performance hingelegt hat, müssen sich Edelmetallfans derzeit etwas gedulden. Denn es läuft eine dringend überfällige Konsolidierungsphase. Und die aktuelle Handelswoche steht ganz im Zeichen eines Ereignisses: Das jährliche Notenbanktreffen in Jackson Hole in den Vereinten Staaten von Amerika wirft seine Schatten voraus.

Bei dem traditionellen Symposium im Bergdorf treffen sich jedes Jahr Notenbanker aus aller Welt, um die Geldpolitik zu diskutieren. Marktbeobachter erhoffen sich von den öffentlichen Reden neue Hinweise auf den künftigen Kurs der Notenbankpolitik. Zuletzt hatte der Euro gegenüber dem US-Dollar zugelegt und dadurch auch einen Preisanstieg des Goldpreises in US-Dollar hervorgerufen.

Viele Experten sind sich einig, dass der US-Dollar auch künftig verstärkt unter Druck bleiben dürfte, selbst wenn in dieser Woche in Jackson Hole ein kurzfristiges Comeback des „Greenback“ auf dem Programm stehen könnte. Denn die US-Notenbank Fed dürfte auf absehbare Zeit an der ultralockeren Geldpolitik festhalten – und dadurch den US-Dollar schwächen.

Bis zur Rede von Fed-Präsident Jerome Powell dürfte der Goldpreis nur geringfügig beeinflusst sein. Der wohl wichtigste Notenbanker der Welt spricht am Donnerstag – und seine Worte haben in den vergangenen Jahren den Goldpreis massiv bewegt.

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